Spielbericht Jona - 06.11.202207.11.22

Volley Luzern schafft die Rückkehr zum Sieg

Beim NLA-Tabellenletzten Jona lässt Volley Luzern nichts anbrennen und gewinnt verdient 3:1. Die Playoff-Plätz rücken wieder näher.


Text: Alex Piazza / Luzerner Zeitung vom 07.11.2022

Schon oft sorgte Volley Luzern in dieser Saison für eine Überraschung – im positiven wie im negativen Sinn. Diesmal blieb die Überraschung aus. Beim Tabellenletzten Jona wurde Favorit Luzern den Erwartungen gerecht und siegte verdient in vier Sätzen. Die Blauweissen fanden sofort ins Spiel und wussten sowohl im Angriff als auch in der Defensive zu überzeugen. Gegner Jona war vor allem beim Service fehlerhaft und hatte den Luzernern ausser einem magistralen Topskorer nur wenig entgegenzusetzen. Der Moldawier Mihai Voleanschii hielt das Heimteam zwei Sätze lang fast im Alleingang im Spiel. So gewannen die Luzerner den ersten Satz nur knapp (26:24) und mussten den zweiten sogar mit 25:27 abgeben.

Matchwinner Lubina

Die insgesamt 27 Skorer-Punkte von Voleanschii reichten aber auch nicht, um den St. Gallern die drei Punkte zu sichern. Die Gäste aus Luzern steigerten sich – nach einem unsicheren Beginn im dritten Satz – deutlich und zogen die Sätze Nummer drei (25:18) und vier (25:22) sicher an Land. Einen entscheidenden Anteil am Aufschwung hatte Dominik Lubina, der beim Stand von 12:11 im dritten Satz für Topskorer Valdas Listanskis eingewechselt wurde. Der 22-Jährige, der in der vergangenen Saison noch für Erstligist Volley Emmen Nord spielte, verwertete einen Smash nach dem andern. Am Schluss waren es 10 Treffer, bei nur einem Fehler. Dafür wurde Lubina verdientermassen zum «Mann des Spiels» gekürt.

 

«Luft zum Atmen»

Überhaupt hatte Luzern-Trainer Ignacio Verdi mit seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen. Auch Yves Charpilloz (Service) und Stig Döös (Block) wussten bei ihren Kurzeinsätzen zu gefallen. Nach Spielschluss fiel dem Italo-Argentinier auf der Bank der Blauweissen ein Stein vom Herzen. «Dieser Sieg gibt uns wieder Luft zum Atmen», liess sich Verdi zitieren. In der Tat: Mit neun Punkten aus sechs Spielen liegen die Blauweissen nach der Vorrunde auf Platz 5, einen Punkt nur hinter den Playoff-Plätzen und acht Punkte vor Schlusslicht Jona. Aber Achtung: Im nächsten Spiel geht es zum amtierenden Meister Amriswil (Samstag, 17 Uhr).

 

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