Klare Niederlage in 3 Sätzen in Genf31.10.21

Beim zweiten Auswärtsspiel der ersten Runde war man zu Gast beim letztjährigen Schweizermeister Chênois Genève Volleyball. Coach Fölmli konnte erneut nicht sein volles Kader einsetzen, denn Mika, Jukic und Topscorer Buivids sassen verletzungsbedingt auf der Bank. Positive Nachrichten gab es vor dem Start der Partie trotzdem noch. So konnten Tim Köpfli nach langer Verletzungspause und Leandro Mejia, die Neuverpflichtung auf der Mitteposition, für die Luzerner auflaufen.

Luzern startete leider wie so oft in dieser Saison schlecht in die Partie, man verschlief den Start in die Partie quasi. Mit zwei Angriffsfehler, zwei Annahmen welche man direkt übers Netz zum Gegner spielte, einem Ass, einer nicht verwerteten Zuspielerfinte, einem geblockten Angriff, einem quasi "Penalty" in Form eines gegnerischen Balles welcher direkt übers Netz kam und man nicht verwertete, mit diversen Abstimmungsschwierigkeiten im Angriff und mit den ersten drei Aufschlägen, welche in drei Fehler resultierten, war Luzern bereits mit 3:11 in Rückstand geraten. Zwar fand man danach etwas besser ins Spiel und erzielte dann doch noch einige Punkte, dennoch blieb es ein Rückstand welcher man nicht mehr aufholen konnte und schenkte Genf somit den Startsatz.

Im zweiten Satz zeigte sich leider von beginn weg das gleiche Bild. Luzern startete schlecht, Genf mit solider aber nicht überragender Leistung kann Luzern zu einfach unter Druck setzten. Mit einem Servicefehler zu Beginn, einem Netzfehler, drei geblockten Angriffen, erneuten Abstimmungsschwierigkeiten im Angriff und einem Annahmefehler lagen die Leuchtenstädter 3:10 zurück. Wo man im ersten Satz noch besser ins Spiel fand, hie und da einen Punkt erzielte und so eine noch grössere Rücklage verhindern konnte, war Luzern im zweiten Satz dazu nicht fähig. 18:4 lag man zwischenzeitlich zuürck und erneut konnte Genf einen Satz gewinnen, ohne dabei auf grossen Widerstand zu stossen.

Im dritten Satz konnte Luzern seine Fehler in allen Bereichen reduzieren und startete konzentrierter und fokussierter. Somit entwickelte sich doch noch ein ausgeglichenes Spiel. Zwar waren immer noch kleine Unstimmigkeiten und Fehler zu sehen, doch auch Genf spielte nicht mehr so solide wie in Satz eins und zwei. Dadurch konnte Luzern bis zur Moneytime mithalten, doch in diesem Abschnitt konnte man sein Sideout nicht durchbringen. Genf nutze diese Schwächephase eiskalt aus und gewann den Satz durch einen Angriffsfehler Luzerns. Ein verdienter Sieg, denn Luzern konnte über weite Teile des Spiels nie seine Leistung abrufen.

Mit Jona empfängt man beim letzten Heimspiel der ersten Runde einen Gegner, welcher mit dem Gewinn des Supercups und zwei Siegen zu Beginn der Saison sehr gut starte, jedoch seine letzten beiden Spiele verlor.
Will man zu einem Sieg kommen muss die schwache Startphase, welche in jedem Spiel zu sehen war, behoben werden.

 

Text: Luca Müller

zurück zur Übersicht