Tie-Break Sieg gegen Volley Schönenwerd05.12.21
  • CONCORDIA Volley Luzern

Zum zehnten Spiel dieser Qualifikation waren die Luzerner zu Gast bei Volley Schönenwerd. Mit dem Blick auf die Tabelle war diese Partie eine klare Angelegenheit. Das Spiel der ersten Runde konnte Schöni einen klaren 3:0 Sieg feiern. Doch Luzerns Formkurve zeigte seit den letzten vier Spielen deutlich nach oben und man war weiterhin überzeugt, diesem Aufwärtstrend folgen zu können.

Mit dieser Überzeugung startete die Fölmlitruppe auch in die Partie. Mit guter Blockarbeit, einem konstanten Service, einer stabilen Annahme, einem soliden Angriffspiel und auch dank Schönenwerds Topscorer Penrose, welcher keiner seiner sieben Angriffe verwerten konnte und im ersten Satz nicht ins Spiel fand, erspielten sich die Luzerner einen Vorsprung von vier Punkten heraus. Dieser verwaltete man konstant und so brachte man den Startsatz ungefährdet ins Trockene.

Der zweite Satz war ein ausgeglichenes Spiel. Schönenwerd passte sein Spiel an und forcierte mehr ihre Aussen- und Mitteangreifer und Penrose fand auch langsam ins Spiel. Luzern überzeugte immer noch in allen Bereichen und so gab in diesem Satz nur ein einziges Mal, beim Spielstand von 5:3 aus Sicht von Luzern, einen zwei Punkte Vorsprung. Ansonsten betrag der Punkteunterschied jeweils nur einen Zähler bis zur Moneytime. Beim Spielstand von 20:20 gelang es den Leuchtenstädter 4 Breaks in Folge zu erzielen und Tim Köpfli verwertete den zweiten Satzball und auch seinen neunten von zehn Angriffen souverän.

Im dritten und auch vierten Satz schafften es die Luzerner nicht mehr ihre bis dahin abgeklärte und souveräne Leistung abzurufen. Weil Schönenwerd nun vermehrt auf einen taktischen Floataufschlag setzte und so Luzern viele Probleme beim Spielaufbau bereitete, konnten sich die Niederämter jeweils bei Satzmitte absetzen. Zwar bäumte sich Blau-Weiss nochmals gegen Satzende auf, doch der Abstand war zu gross und so musste erneut ein Tie-Break die Entscheidung bringen.

Ein Tie-Break das an Spannung kaum zu überbieten war. Bis zum Seitenwechsel bei einem Spielstand von 7:8 aus Sicht von Luzern, war es ausgeglichen. Der Seitenwechsel und der damit verbundende kurze Unterbruch schien den Schönenwerder besser zu tun, denn sie konnten sich einen drei Punkte Vorsprung zum 12:9 erspielen. In vielen Partien bereits eine kleine Vorentscheidung, doch glich Luzern mit drei Punkten in Serie aus. Ein Fehler und ein blockierter Angriff von Topscorer Buivids zum 14:12 bedeuteten jedoch Satz- und Matchball für Schönenwerd. Doch erneut zeigte die Mannschaft um Coach Fölmli Moral und ging dank des darauffolgendem Sideouts, einem Blockpunkt und einem Übertrittsfehlers des Topskorers Penrse sogar in Führung und hatte nun Satz- und Matchball. Schöni konnte fünf Matchbälle abwehren, ehe sich Zuspieler Harksen ein Herz fasste und den sechsten Matchball mit einem Angriff gleich selbst verwertete.

Ein verdienter und äusserst wichtiger Sieg, in welchem Topskorer Buivids und vorallem jedoch Köpfli im Angriff mit 19 aus 23 verwerteten Angriffen eine überragende Leistung zeigten. Dank diesem 3:2 Erfolg ist Luzern nun bis auf vier Punkte auf den Tabellenvierten Lausanne herangerückt (bis dato jedoch ein Spiel weniger bestritten) und liegt somit durchaus auf Playoffkurs.
Mit Näfels steht am 12. Dezember ein enorm wichtiges Spiel an. Näfels ist direkter Verfolger von Luzern und hat auch eine Partie weniger bestritten. Mit einem Sieg könnte man den zwei Punkte Vorsprung sicher halten und könnte im Idealfall noch näher an Lausanne heranrücken, welches auswärts auf Amriswil trifft.

 

Text: Luca Müller

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